Über das, was eine Geige wert ist, gehen ja seit den Tagen Amatis, Stradivaris und Stainers die Meinungen auseinander, je länger, je mehr. Im 19. Jahrhundert, als Sachsen für Amerika ungefähr das war was China heute für uns ist, wurde auch schon mit spitzem Bleistift kalkuliert. Wie das ablief, schildert Karl Gustav Nieritz in seiner Erzählung „Der arme Geigenmacher und sein Kind“. Der Handel zwischen dem reichen Händler Böhme und dem von ihm abhängigen Geigenbauer Hübel ist ein kleines Fenster in die Geschichte – und eine interessante Kalkulation, die vielleicht nicht zeigt, was eine Geige wert ist, aber immerhin, wie ihr Preis zustande kommt. Update: Bei Corilon Violins gibt es inzwischen einen lehrreichen Text zu lesen, über Auswahl, Herkunft und Wert von Geigen. Surftipp!
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